Jahreslosung 2017
Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26)

Missionare und Mission

Die Ausbreitung des Evangeliums auf der ganzen Welt ist uns wichtig. Jesus hat dazu den Missionsauftrag gegeben. Darum sind aus unserer Gemeinde auch Missionare im Ausland tätig, die wir unterstützen und begleiten. Ein Missionsteam sorgt für den Kontakt und eine gute Beziehung zwi-schen den Missionaren und der Gemeinde.
Verantwortlich für das Missionsteam Arnold Kropf: arnold.kropf@egw.ch

Familie Malpartida Frutiger

... ist eine schweizerisch-peruanische Familie - Ezequías (59), Fränzi (49), Dominique (14), Emmanuel (13) - und arbeitet gemeinsam seit bald 20 Jahren unter den Matzigenkaindianern im tropischen Tiefland Perus. Seit bald 5 Jahren wohnen sie in Lima. Ihre Aufgabenschwerpunkte liegen in der Begleitung, Aus- und Weiterbildung und Beratung der indianischen Brüdern und Schwestern. Nach Möglichkeit helfen sie auch mit sozialen Projekten. Sie unterstützen jugendliche Matzigenkas ganzheitlich mit der Sekundarschule und weiterführenden Studien in Pucallpa. Ferner stehen sie dem Dachverband der evangelischen Indianerkirchen des peruanischen Amazonastieflandes (FAIENAP) mit Rat und Tat zur Seite. Ezequías ist Rektor von SEAP (Seminario Evangélico de la Amazonía peruana) wo er auch unterrichtet. Er besucht immer wieder verschiedene Indianerstämme.

In Lima ist Ezequías Teil  eines Pastorenteams in einer Gemeinde, wo er ab und zu predigt. Hier wie auch im Landesinneren fördert er an verschiedenen Anlässen das Thema Mission.

Fränzi macht einmal pro Woche bei nächtlichen Einsätzen mit drei peruanischen Streetworker/innen mit, die zu den Strassenkindern und Obdachlosen im Zentrum von Lima gehen, um ihnen etwas von Gottes Liebe zu bringen und auch etwas zum Essen und Trinken. Wöchentlich leitet sie zusammen mit einer Freundin einen Frauenbibel- und Gebetskreis für interessierte Frauen aus der Schule ihrer Buben.

Familie Malpartida ist von der Schweizerischen Missions Gemeinschaft (SMG) und dem EGW Bern ausgesandt.

Kontakt: fam.malpartida@gmail.com

Korni und Cornelia Siemens

Korni und Cornelia Siemens mit Rachel und Joshua sind nach 8.5 Jahren von ihrem Missionseinsatz in Zentralamerika, in die Schweiz zurückgekehrt. Korni arbeitet nun als "Inlandmissionar" bei indicamino als Missionsleiter. Als Familie wohnen sie in Berneck / SG.

indicamino ist ein christliches Missions- und Hilfswerk, das sich für Randgruppen in Peru, Bolivien und Kolumbien einsetzt. Im Blickpunkt der Missionsarbeit stehen Menschen, die das Evangelium noch nicht gehört haben und nur schwer oder wenig Hilfe erwarten können. Die multikulturellen Teams von indicamino sind in den unterschiedlichsten Gebieten, von Bibelschulen über Landwirtschaft und sozialdiakonische Bereiche, tätig. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung von einheimischen Leitern, die später als Multiplikatoren in ihren Dörfern wirken: zum Beispiel als Pastor, Mechaniker, Sanitäter, Kleintierhalter oder Schreiner. Zum Erreichen dieser Ziele arbeitet indicamino auch mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen.

indicamino ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen‚ ’AEM Schweiz’, und ‚AEM Deutschland’. indicamino wird von Kirchgemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften und vielen Missionsfreunden unterstützt. Für indicamino arbeiten zwischen 40 und 50 europäische Mitarbeiter.

 

Miranda Rickli

„Tschuum reap suua“ - so begrüsst man sich in Kambodscha, wobei man gleichzeitig beide Handflächen aneinander presst und sich leicht verbeugt.

Ich heisse Miranda Rickli und lebe seit Januar 2013 in Kambodscha, dem wunderschönen Land in Südostasien. Geboren und aufgewachsen bin ich in und um Bern, zusammen mit drei älteren Geschwistern. Nach meiner Ausbildung zur Primarlehrerin, unterrichtete ich 2 Jahre an einer kleinen Schule im Seeland, bevor ich die Schweiz verliess, um auf dem OM Schiff Doulos in der kleinen Bordschule zu arbeiten.

Es war während dieser Zeit, dass Gott mich nach Kambodscha rief, um in diesem von Leid gezeichnetem Land als Langzeitmissionarin zu arbeiten. Ausgereist bin ich mit Interserve, einer Missionsgesellschaft, die Berufsleute aussendet (http://www.interserve.ch). So werde ich in Zukunft im Bildungswesen tätig sein.  Doch momentan wohne ich in Phnom Penh, der Hauptstadt und bin im Vollzeitsprachstudium, das sich über ein ganzes Jahr erstreckt. Nebst dem Khmer lernen, habe ich auch die Gelegenheit, mich mit der Kultur vertraut zu machen und verschiedene Projekte innerhalb des Bildungswesens kennen zu lernen. In etwas mehr als einem Monat werde ich für einige Wochen in Poipet, einer Stadt an der Grenze zu Thailand, wohnen, wo ich Einblick in ein Lehrerausbildungsprojekt haben werde.

Nun möchte ich mich mit dem kambodschanischen “bhüet di Gott” verabschieden - “Preang protiien po”.

Pro Vida

In der Zwei-Millionen-Stadt Belém leben 3'800 Kinder auf der Strasse und damit meistens im Sumpf der Kriminalität. Mit dem Projekt ProVIDA („für das Leben") unterstützen wir benachteiligte Kinder und Jugendliche darin, den Kreislauf zwischen Strasse und Gefängnis zu durchbrechen. Wir fördern ihre Integration in Familie, Kirche und Gesellschaft. Kernpunkte der Arbeit unter Strassenkindern in Belém sind die Kontaktarbeit auf der Strasse, die Arbeit in Jugendgefängnissen und dem Burschenheim „Girassol", wo wir ausstiegswillige Jungs aufnehmen.

Mit Vorschulprogrammen, Fussballschulen und familienspezifischer Präventionsarbeit werden Kinder geprägt, bevor sie auf der Strasse landen.

Weitere Infos: www.sam-info.org